Mitglieder

Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz

Abtei Bavaria zur Glückseligkeit des Südens e.V.

Aktive Mitglieder

Hallo, mein Name ist Margot Hoover und ich begann im Januar 2016 meine Ausbildung bei der Abtei Bavaria zur Glückseligkeit des Südens.

Meine erste Begegnung mit den Schwestern hatte ich in einer Bar in München, als ein Wesen ganz und gar in Leder, allerdings mit einem weiß geschminkten Gesicht und Haube auf dem Kopf auf dem Weg nach draußen mit mir kollidierte. Meine erste Reaktion war: “Es gibt schon komische Fetische!” und so lernte ich damals Schwester Latea kennen, war aber viel zu schüchtern, da mal näher nachzufragen, was es denn mit dem ganzen auf sich hat.

Später dann besuchten weitere Schwestern das schöne München, und da hab ich mir einfach mal eine gekrallt und so ungefähr die halbe Nacht drüber ausgefragt, was es denn mit den Schwestern auf sich hat (Danke Daphne für Deine Geduld). Weiter Begegnung reihten sich ein, ich bin dann mit auf Bartour gegangen (als Korbträger, usw.) und hab gemerkt, welchen Spaß es macht, die Community von dieser Seite aus zu sehen und was man aber auch bewerkstelligen kann! Prävention kann auch im Gedächtnis bleiben, wenn dir ne resolut-liebenswerte Schwester das Kondom aufdrängt, äh aushändigt.

Ich finde es einfach klasse, welche Wirkung die Schwestern auf die Menschen haben und daran will ich teilhaben.  Durch diese Begegnungen wurde ich dann auf die Abtei Bavaria zur Glückseligkeit des Südens und ihre Schwestern aufmerksam. Somit hatte ich eine Ausbildungsstätte direkt vor meiner Nase, jedoch brauchte es dann doch nochmal einige Zeit, bis ich den Schneid hatte, die Einschreibungsunterlagen abzugegeben. Man sollte ja sich für so eine Aufgabe ja auch gewisse Ziele setzen…

 
Was ich an den Schwestern aus München mag:

Es scheint ein leichtes für sie zu sein, die verschiedensten Personen oder Gruppen einfach so zu verbinden, bei vielen Menschen egal welcher Couleur ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern und Lebensfreude zu verbreiten. Toleranz, Miteinander und eben Prävention werden gelebt, das hat mich letztendlich doch überzeugt, der Abtei Bavaria als aktive Person beizutreten, und ich hoffe, das ich meine Sache gutmachen werde. Ich möchte vermittelnd und kommunizierend zwischen den einzelnen Gruppen der queeren Community arbeiten und vor allem nach außen hin auch im Gedächtnis bleiben, eben dass meine Arbeit (wenn denn alles gut geht) auch außerhalb der Community-Grenzen wahrgenommen wird.

Ich freu mich auf euch auf jeden Fall schon mal!

Hallo zusammen, mein Name ist Lucretia Lucifera Regina Lux Æterna.

Ich habe im Januar 2017 meine Ausbildung, noch unter dem Namen Lucretia Lucifera, bei den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz in München begonnen.

Ich habe mich ehrenamtlich schon bei den Sittenstrolchen, die jetzt unter dem Namen SAG in München Präventionsarbeit leisten, engagiert. Dies war aber nicht die erste Begegnung mit dem Thema STI’s und Prävention, schon mit Anfang 20 kam ich über meinen damaligen Lebenspartner zur Aids Hilfe in Passau und habe dort ehrenamtlich mitgearbeitet.

Das erste mal sind mir die Schwestern hier in München bei einem der zahlreichen Strassenfeste aufgefallen. Ich war in einem der damals noch zahlreicheren einschlägigen Lokale und dort habe ich eine seltsame Gestalt gesehen. Irgendwie wie eine Nonne, doch vollkommen bunt mit weiß grundiertem Gesicht und bunter Bemalung. Schwester Piccoletta aus Berlin, wie ich später herausfinden sollte. Der Sinn dahinter hat sich mir erst viel später erschlossen.

Als München dann endlich mit Schwester Theresia seine eigene Schwester bekam, hab ich mich immer sehr gefreut sie zu sehen – bei Strassenfesten, CSDs und sonstigen Events. Gern habe ich sie auch mal unterstützt und gelegentlich ihren Korb getragen. Theresia war es auch, die mir immer wieder Aufnahmeanträge zugesteckt hat, so dass ich schlussendlich am 1.12.2016, dem Welt Aids Tag, einen Antrag unterschrieb und tatsächlich angenommen wurde.

So begann ich also am 1.1.2017 meine Ausbildung. Als Aspirantin, Postulantin und Novizin durfte ich zahlreiche Events, CSDs und Strassenfeste besuchen um die Arbeit der Schwestern zu beobachten und nach und nach zu erlernen. Trotz meines Wegzugs aus München nach Regensburg bin ich weiterhin Teil des Ordens geblieben und durfte am 13.07.2018 meine Weihe zur Schwester empfangen. Seit 2019 bin ich nun offiziell Missionarin zu Regensburg und habe meinen Namen auf Lucretia Lucifera Regina Lux Æterna erweitert.

Seit Anfang 2020 bin ich nun Secunda und habe hiermit das Amt der Magistra bzw. Ausbildungsmeisterin inne. Das heisst ich bin für die Ausbildung zukünftiger Schwestern und Gardisten zuständig und bin somit die erste Anlaufstelle bei Fragen zur Ausbildung. Ich bin schon sehr auf diese neue Herausforderung gespannt.

Ich freue mich euch auch in den kommenden Jahren auf einem der vielen Events der LGBTIQ*-Community zu treffen.

Wer bist Du?

Mein Name ist Schwester Theresia Bavaria Nata Via Maia und ich bin Schwester der Perpetuellen Indulgenz. Mit meiner Ausbildung habe ich beim O.S.P.I. Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz Berlin im Jahr 2008 begonnen und die Weihe zur Schwester fand im Rahmen des Starkbierfests 2010 statt. Seit dieser Zeit war ich als „Missionarin in München“ bzw. „Missionarin in Bayern“ für den O.S.P.I. tätig.

 

Warum bist Du Schwester?

Ich war schon längere Zeit auf der Suche nach einem Ehrenamt, welches sich gut in der Szene einbringen lässt. Aber mir erschienen die „normalen“ Ehrenämter etwas zu „langweilig“, sodaß ich froh war, an einem CSD in München auf die Schwestern zu treffen. Die Unterhaltungen mit den Schwestern haben mich davon überzeugt, hier auf dem richtigen Weg zu sein.
Mit dem Ehrenamt als Schwester habe ich die perfekte Ergänzung zu Beruf, Familie, Privatleben und Freunden gefunden. Die Arbeit als Schwester erfüllt mich stets mit immenser Freude und ich mache das sehr, sehr gerne. Sie gibt mir Gelegenheit, aktiv am „queeren“ Leben der Community teilzunehmen, es aktiv mit zu gestalten und die – zu oft beschimpfte – „Szene“ mit Spaß, Farbe und Glitzer zu erfreuen.
Auch wenn die Vorbereitungen zu einer Manifestation und die Arbeit rundum die Organisation sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und (gerade in der Sommersaison) auch sehr, sehr anstrengend sein kann bin ich eine glückliche Schwester – und hoffe auch, dass ich dies stets übermitteln kann.

 

Was reizt Dich an dieser Aufgabe?

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, als buntes „Schwesterdings“ bei einem Strassenfest aufzutauchen – einerseits die erstaunten, fragenden Blicke – andererseits die Begrüssungsstürme und „Küsschen hier-Küsschen dort“ zu erleben. Die Aufgabe der „Verbreitung universeller Lebensfreude“ unterstreiche ich dabei gerne mit etwas Glitzer :-). Im Endeffekt sind es aber – neben der Party und der Begeisterung rundrum – die stillen Gespräche, die Umarmungen, das Zuhören was mir besonders am Herzen liegt.

 

Welche Ideen möchtest Du umsetzen?

Ich habe sehr viele Ideen für Veranstaltungen und Events im Hinterkopf. Leider lassen sich diese schwierig realisieren, da neben den vielen planmässigen Manifestationen, einem Arbeits-Dienstplan und anderer Verpflichtungen kaum mehr Zeit bleibt. Allerdings würde ich mir wünschen, einmal die „Christkindl-Tram“ als Event zu organisieren. Am Welt Aids Tag – als Benefizevent mit Plätzchen, Glühwein und Stadtführung. Nicht wirklich als meine „Idee“ würde ich gerne umgesetzt wissen: Eine völlige Gleichstellung und Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen, Heilung für sexuell übertragbare Krankheiten sowie Frieden auf Erden und Glitzer für jedermann/frau/whatever!

Ich bin Schwester Helene ‘Heavy‘ Petting und seit dem Frühjahr 2015 Mitglied bei den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz Abtei Bavaria.

Meinen ersten Kontakt zu den Schwestern hatte ich im Sommer 2014, als ich die damalige Prioressa Theresia bei einer Bartour kennen lernen dürfte. Seit diesem Kennenlernen habe ich die wachsende Abtei öfters begleitet und ebenso wuchs der Wunsch, selbst ein Teil dieses Ordens zu sein.

Im März 2015 stellte ich also meinen Aufnahmeantrag und machte mich auf den Weg eine Schwester zu werden. Das bedeutet für mich vor allem, den Menschen, denen es nicht gut geht ein Stück meiner Lebensfreude zu geben und sie zu einem Teil unserer Community zu machen. Daneben aber natürlich auch Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu leisten.

Zum Ende des Jahres 2016 habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und wurde in einem wunderschönen Festakt geweiht. Als mein persönliches Ziel gilt nach wie vor, die unbedingte Offenheit gegenüber anderen Menschen und die Integration verschiedenster Menschen in eine rücksichtsvolle, liebende und vergebende Community.

Wanna say a great big HI to all my friends…

I am Sr. Vesta Rose DaAmi. And I am proud to be a Sister of Perpetual Indulgence.

My sister journey started 13 years ago in January 2001. I became a full sister 14 July that very same year. And have no regrets. I have experienced many wonderful things in my sister journey.

I am a traveling sister that loves to visit other sisters around the world. I am what you might call a Sister without Borders. Spreading Love and Joy around the world.

I am from the USA (Kentucky) and have been living in Berlin, Germany for almost 32 years now.

Loving the Bavarian culture and people, my travels as a sister and privately have taken me many times to Munich.

I am very proud that I am now a member of the “Abbey Bavaria of Southern Bliss”.

Let’s go forth having fun in life… but not forgetting to help one another.. to respect one another… to love one another… and above all ….

 

PLAY FAIR…. PLAY SAFE

Hallo!

Mein Name ist Olga und bin eine  Schwester der Perpetuellen Indulgenz.

Durch meine Zeit als Bavarian Mr. Leather 2012 habe ich die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz und deren Arbeit verstärkt kennenlernen dürfen. Dabei habe ich festgestellt, dass diese Art von Ehrenamt (für mich auch ein Teil Berufung) gut zu mir passt.

Daraufhin habe ich bei O.S.P.I Berlin meine Ausbildung begonnen und führe diese nun als Schwester in der Abtei Bavaria zur Glückseligkeit des Südens fort.

Ich bin ein Mensch der gern für Andere da ist. Ich freue mich auf die weitere, vor mir liegende Zeit, und auf euch!

Hallo!

Mein Name ist Schwester Mira Supa und ich bin seit Juli 2016 Schwester der Perpetuellen Indulgenz. Meine erste Begegnung mit dem Orden liegt aber viel weiter zurück. Damals in Berlin, es muss kurz nach Ende des vorigen Jahrhunderts gewesen sein, hat mich die Arbeit der Schwestern bereits tief beeindruckt. Zu Beginn waren es nur kleinere Spendenbeträge, später habe ich vor allem Schwester Resi und die Abtei Bavaria im Hintergrund als Support und Taschenträger unterstützt. Nach einigen Überlegungen fogte dann der Entschluss, diese Arbeit als voll ordinierte Schwester in der Abtei Bavaria mitzutragen.

Das Ziel meiner Arbeit ist selbstverständlich die Verbreitung immerwährender Lebensfreude, die Aufklärung über HIV/Aids, Hepatitis und STIs (sexuell übertragbare Infektionen/Krankheiten) und das Sammeln von Spendengeldern für zahlreiche Projekte. Als Queer-Aktivist und langjähriges Mitglied des Queer-Referats der LMU-München liegt mir zusätzlich die Vielfalt und Akzeptanz innerhalb der (LGBTTIAQQ-)Community am Herzen. In diesem Sinne: Halleluja, Hosianna, Ah-men, Ah-women, Ah-trans*, whatever!

Text folgt!

Ich bin Schwester Greta von Breitenbach.

Die Arbeit der Schwestern verfolge ich schon seit Mitte der 1990er Jahre. Der ausschlaggebende Moment, mich in unserer Community zu engagieren, war anlässlich Folsom 2017 in Berlin, als ich die Gelegenheit hatte, den Schwestern ganz nahe zu sein und ihnen beim Spendensammeln zu helfen. Schwester Vesta Rose da Amie von der Abtei Bavaria zur Glückseligkeit des Südens war es, die sich am Abend Zeit nahm und geduldig einige damals noch schüchterne Fragen von mir beantwortete, was es überhaupt bedeutet, Schwester zu sein und wie der Werdegang ist.

Dieses Gespräch war sehr inspirierend und so fasste ich Mut und besuchte die Abtei Bavaria zum Weltaidstag am 01. Dezember 2017 in München und wurde von Sr. Theresia und einigen anderen Ordensmitgliedern sehr herzlich empfangen und konnte einen für mich unvergesslichen Tag in einer starken Gemeinschaft verbringen.

Mein Entschluss stand fest und ich schickte kurze Zeit später meinen Aufnahmeantrag an die Abtei Bavaria zur Glückseligkeit des Südens. Mein Weg in die Ausbildung zur Schwester der perpetuellen Indulgenz begann am 01. Januar 2018.

Leider habe ich in meinem Leben miterlebt, dass Menschen mit HIV/Aids Ausgrenzung und Stigmatisierung erfahren mussten und in Isolation gedrängt wurden, an Aids verstarben oder aufgrund ihrer Vereinsamung Selbstmord begingen.

Ich möchte unserer Abtei dabei helfen, mit unserer Gemeinde ins Gespräch zu kommen, im Gespräch zu bleiben, Aufklärungsarbeit im Bereich HIV/Aids und sexuell übertragbare Krankheiten zu leisten, ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte unserer Gemeindemitglieder anbieten und ich möchte unserer Community etwas zurückgeben, was ich in meinem Leben immer wieder erfahren durfte: Akzeptanz und Herzenswärme.

Den Namen Greta habe ich aus folgenden Beweggründen gewählt:

In dem Drama “Bent” ist es die Dragqueen Greta, die den Homosexuellen im Berlin der 1930er Jahre ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte anbietet und in ihrem Nachtclub einen Raum anbietet, wo jeder so sein kann, wie er/sie sich fühlt. Als die Situation in Berlin immer gefährlicher wird für eine freigeistliche Subkultur, ist es Greta, die mahnende Worte an ihre „Kinder“ ausspricht und ihnen dadurch teilweise das Leben rettet.

Von Breitenbach ist eine einfache Ortsbezeichnung wie die „Sissi von Possenhofen“, da ich mit dem Ort Breitenbach sehr viel schöne emotionale Dinge verbinde und trotz des „Provinzcharakters“ über die Weltoffenheit dieses kleinen Örtchens staune.

Herzlichst

Eure Greta von Breitenbach

Hallo meine Lieben, mein Name ist Mechthilde Florentina und freue mich, ein Teil der Abtei Bavaria zur Glückseligkeit des Südens zu sein.

Im April 2017 begann ich in der Ausbildung bei den Schwestern der Perpetuellen Idulgenz.

Auch bei mir war die Begegnung mit den Schwestern schon viel früher, meine erste Begegnung war 2010  mit einer Schwester auf Mallorca die dort Urlaub gemacht hat, hier erzählte mir ein Freund (heute Schwester Francine Arethusa ,O.S.P.I Berlin) von der Arbeit, von schwulen, Männer die sich bunt anmalen und Titten auf dem Kopf tragen,  was mich sehr beeindruckt hat! Immer wieder habe ich die Arbeit der Schwestern über das Internet verfolgt und hier schon gespürt, das könnte auch was für mich sein, denn schon früher war ich ehrenamtlich für die Community tätig.

Die zweite Begegnung war 2015 in Ulm auf dem CSD, hier lernte ich Prioressa Theresia, Schwester Olga und Schwester Helene kennen. Nach viel Gesprächen bin ich zuhause angekommen und hatte wieder das Gefühl, das könnte auch was für mich sein.

Die dritte Begegnung hatte ich in Dresden auch wieder auf dem CSD 2016  mit Schwester Alma, Schwester Lea und anderen.

Jetzt war klar: “Das will ich!”. Es war eine Berufung und so habe ich den Kontakt zu Schwester Theresia gesucht und mich entschlossen den Aufnahmeantrag im August 2016 einzureichen.

Gerade in der heutigen Zeit finde ich die Arbeit von den  Schwestern Weltweit sehr wichtig. Immer noch geht es um Ausgrenzung und nicht nur durch andere – unter den eigenen Reihen stell ich immer wieder fest wie intolerant und verachtend doch manche Homosexuelle sind. GEGEN Stigmatisierung, GEGEN Vorurteile, aber dafür Lebensfreunde versprühen!

Aus diesem Grund habe ich auch meinen Schwestern-Name gewählt:

Mechthild ist eine alte Form des Vornamens Mathilde. Der Name setzt sich zusammen aus den beiden althochdeutschen Substantiven maht “Macht, Kraft, Stärke” und hiltia “Kampf” und bedeutet damit in etwa “machtvoller Kampf, mächtig im Kampf, mächtige Kämpferin”

Florentina ist eine verkürzte Form des lateinischen Namens Florentius, der im wörtlichen Sinn „Der Blühende“ und im Übertragenen der „Hochangesehene“ bedeutet.

In meinem Leben gab es beide Namen – Sie waren Schwestern vom heiligen Vincent von Paul.

Ich freu mich auf die Herausforderung: Halleluja, Hosianna, Ah-men, Ah-women, Ah-trans*, whatever!

Kiss Eure Mechthilde Florentina

Hallo meine Lieben, mein Name ist Francesco Felatio.

Ab 15. September 2017 durfte ich die Ausbildung zum Gardisten bei den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz – Abtei Bavaria zur Glückseligkeit des Südens beginnen die ich 13.08.2019 mit meiner Weihe beenden konnte. Ich habe mich zur Ausbildung und der Arbeit als Gardist entschlossen, da ich mich in die Gemeinschaft und Arbeit der Schwestern mit einbringen, sie unterstützen und helfen möchte. Dabei ist mir der Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen sehr wichtig, aber auch die tollen Gespräch. Ich bin ein vielseitiger, offener und toleranter Mensch, der ohne Vorurteile auf Menschen zu geht.

Mein Namen habe ich deshalb gewählt, Francesco durch meinen verstorbenen Großvater, den ich sehr geliebt habe. Den Begriff Felatio, aufgrund meiner flinken Zunge und Wortgewandheit.

Ich freue mich auf Euch alle und auf alle Menschen die mir Begegnen!

 

In Liebe und Güte

Euer Francesco Felatio.

Liebe Leute!

Mein Name ist Ada Europa (vormals Ada Aurora). Ich habe mir diesen Schwesternnamen gewählt, um die bewundernswerte Lady Ada Lovelace (1815-1852) zu würdigen: Im Rahmen der damaligen Möglichkeiten war sie eine richtige Rebellin und – ganz nebenbei – die Erfinderin der Computerprogrammierung. Achja.. und das Wort “Aurora” hat mir schon immer gefallen.

Ich habe die Schwestern vor Jahren bei meinen ersten Besuchen auf Gay-Events in München kennengelernt und ich wusste sofort, dass ich irgendwann Teil dieser Gruppe sein werde. Seit Frühjahr 2018 ist es nun so.

Ich glaube, die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz tun etwas sehr wichtiges: Sie tragen Herz und Freude in die queere Welt. Diese Welt ist mit ihrer Vielfalt manchmal überwältigend. Sie strotzt von Klischees und birgt manchmal sogar Gefahren von außen und von innen. Deswegen können ihre Bewohner ab und an Herz und Freude gut brauchen. Wir betreiben zudem Präventionsarbeit vor Ort in der Szene. Und wir wollen ein Ohr für Dich haben, wenn du eins benötigst. Wir machen das ohne eine Gegenleistung zu erwarten und ohne den moralischen Finger zu heben.

Wenn Du uns aufgefummelt und geschminkt auf der Straße oder in Szene-Bars siehst, dann sprich uns an, wenn du magst: Wir kleiden uns so auffällig, damit Du uns erkennst. Ich freue mich auf unser Gespräch, um so mehr wenn Du anschließend ein Lächeln im Gesicht hast.

Liebe Grüße an alle Jungs und Mädels und Whatever,

Eure Ada Europa (vormals Ada Aurora)

Englisch:

Dear people! My name is Ada Europa (formerly Ada Aurora). I chose this sister name to pay tribute to the admirable Lady Ada Lovelace (1815-1852): She was a real rebel and – by the way – the inventor of computer programming. Well… and I always liked the word “Aurora”.

I met the sisters years ago during my first visits to gay events in Munich and I knew immediately that I would be part of this group at some point. Since spring 2018 it has been like this.

I think the Sisters of Perpetual Indulgence are doing something very important: they carry heart and joy into the queer world. This world is sometimes overwhelming with its diversity. It is full of clichés and sometimes even contains dangers from outside and inside. That’s why its inhabitants may need heart and joy from time to time. We also do prevention work on the spot in the scene. And we want to have an ear for you when you need one. We do this without expecting anything in return and without lifting our moral finger.

If you see us dressed up and painted up on the street or in scene bars, then speak to us if you like: We dress so conspicuously, so that you recognize us. I’m looking forward to our conversation, especially if you have a smile on your face afterwards.

Greetings to all boys and girls and whatever,

Your Ada Europa (formerly Ada Aurora)

Liebe Leute!

Mein Name Schwester Colora Subcutana Æterna.

Meine Ausbildung habe ich am 10.07.2018 begonnen und habe am 29.02.2020 meine Weihe zur Schwester erhalten.

Hallo, ich bin die Aspirantin Alcina Farinelli Non-Binarii Unicornis. Ich habe meine Ausbildung beim SPI Bavaria am 1.06.2020 begonnen.

Selige und Ordensdamen

Martin Da Silva Nigra ist seit mehr als 10 Jahren der zuständige Mitarbeiter bei der Münchner Aids-Hilfe e.V. für die Prävention von HIV und STI in der Schwulen Szene. In dieser Funktion  fördere, organisiere und koordiniere ich die Zusammenarbeit von Seiten der Münchner Aids-Hilfe e.V. mit dem  Münchner /Bayrischen Schwerstern/Ordens-Hauses.

Die Münchner Aids-Hilfe e.V. ist dankbar über das verlässliche Engagement der Schwestern für die örtliche und überregionale Szene. Die Schwestern leisten, neben Ihrem Engagement zur HIV & STI Prävention, einen wesentlichen Beitrag zu einer „Freundlichen Szene“. Ich trage den mir verliehenen Titel mit Lust, Stolz und Dankbarkeit und fühle mich mit jeder der Schwestern menschlich und freundschaftlich eng verbunden.

Text folgt

Text folgt

Als Sr. Blister Angelister (Berlin) durfte ich den Aufbau der Abtei München mitgestalten und erleben. Als gebürtiger Oberpfälzer “Bua” liegen mir die “boarischen Schwestern” deshalb sehr am Herzen. Somit war der Eintritt als Seliger der Abtei München in 2016 ein logischer Schritt zur Unterstützung der Schwesternschaft.

Seit vielen vielen Jahren – und noch mehr Monden   – verbindet mich eine innige Freundschaft mit Resi.

Im Laufe dieser Zeit konnte ich nicht nur viele Schwestern kennen- und lieben lernen, andere Häuser kennenlernen und Freundschaften schliessen sondern auch einige Reisen mit den Schwestern, fröhliche Abende und offizielle Anlässe “begehen”….

Offizielle sowie Inoffizielle, freundschaftliche, Begegnungen waren immer beiderseitig Energetisch und Fruchtbar. So fühle ich mich der Abtei Bavaria innig freundschaftlich verbunden und konnte einige Schwestern wenngleich nicht direkt begleiten, so doch beobachten. Der Zulauf des Hauses freut mich und die Begeisterung teile ich. Wenn sich für die vielen zu erledigenden Aufgaben jeweils tatkräftige Hände finden und eine Gemeinsamkeit in der grösser werdenden Abtei bildet bin ich glücklich darüber.

Gerade weil ehrenamtliche Tätigkeit nie kostenfrei und ab und an mit nicht unerheblichen Aufwendungen verbunden ist unterstütze ich das Haus gerne.

Als Selige bin ich gerne für jede “Schandtat” zu haben und möchte immer eine Brücke schlagen zu allen verfügbaren, erreichbaren Gruppierungen der Szene UND darüber hinaus. Unsere Stadt braucht nach wie vor MEHR FARBE ; auch wenn man mich nicht als Aktivistin per se verstehen kann, halte ich für mich selbst und Andere SICHTBARKEIT  für DAS Mittel zur Kommunikation. Das verbindet die Schwestern darüberhinaus mit mir und “uns” Bunte im Allgemeinen.

Zusammenhalt, ein schmaler Grat in heutigen Tagen der eher zurückgedrängt oder als nicht nötig erscheint, hängt für meine Begriffe stets an den Bindegliedern.

Ich freue mich auf viele weitere Begebenheiten mit der Abtei und all Ihren Verantwortlichen, Zöglingen und Schützlingen.

Meine Entscheidung den Orten als Seliger zu unterstützen beruht auf dem Respekt vor der Arbeit und dem Einsatz den die Mitglieder der Abtei vollbringen. Gerne unterstütze ich die Schwestern bei Ihrer Mission und helfe wo ich kann.

Wie komme ich zum SPI Bavaria?

Ich habe Sr. Theresia beim O.S.P.I. Berlin kennen gelernt. Das Haus in München ist unter ihrer Leitung gewachsen und ich durfte viel Mitglieder des Hauses bei verschiedenen Manifestationen treffen. Das waren schöne Begegnungen!

 
Warum Seliger?

Ich möchte die Arbeit und das Engagement der Ordensschwestern / Gardisten (die sehr schätze und auch heute noch bezüglich HIV wichtig finde) einfach unterstützen. Bei meinem Lebenswandel und entsprechender Lebenseinstellung ist der Ablass (lat.: Indulgenz) einfach sicherer….

So nach Johann Tetzel „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt”! Meinen Ablassbrief habe ich von Sr. Theresia in Form eines Namensschildes bekommen.

Danke dass ihr mich aufgenommen habt. Ich hoffe auf euch im Fegefeuer!

Ich bin die Jacqui, ein original Münchner Kindl, 52 Jahre alt, Gründungsmitglied und im Vorstand des Dystonie Treff online e.V., sowie Fördermitglied im Sub e.V. und ehrenamtlich in der Münchner Aids-Hilfe ( MüAH) tätig!

Da sich in den vergangenen Jahren unsere Wege immer wieder gekreuzt haben und ich mich Euch sehr verbunden fühle, ist es mir eine ganz besondere Ehre, jetzt ein Teil von Euch sein zu dürfen!